Tresorkauf Beratung

1. Was möchten Sie aufbewahren?

  • Bargeld
  • Münzen
  • Schmuck und Uhren
  • Wertpapiere
  • Waffen
  • Datenträger

2. Wie hoch ist der Wert des Inhalts?

3. Schutz:

  • Einbruchschutz
  • Feuerschutz
  • Einbruch- und Feuerschutz

4. Wie groß soll der Tresor sein und wieviel Platz haben Sie zur Verfügung?

  • jetziger Platzbedarf
  • zukünftiger Platzbedarf

5. Ist der Boden geeignet für eine Verankerung?

6. Elektronisches Schloss oder mechanisches Schloss?

– Sie benötigen nur einen Code, keinen Schlüssel                      – ein Schlüsselschloss ist preisgünstiger
– der Code lässt sich mehrmals ändern                                       – ein Schlüssel sollte versteckt werden
– die Batterie muss im Laufe der Zeit ersetzt werden                   – neue Schlüssel sind teuer
– ein elektronisches Schloss ist kostspieliger                               – Schlüssel können verloren gehen

 

Elektronisches Schloss Mechanisches Schloss
👍 Sie benötigen nur einen Code, keinen Schlüssel 👍Ein Schlüsselschloss ist preisgünstiger
👍 Ein Code lässt sich häufig ändern 👎Ein Schlüssel muss man verstecken
👎Die Batterie muss im Laufe der Zeit ersetzt werden 👎Neue Schlüssel sind teuer
👎Ein Elektronisches Schloss ist teuerer 👎Die Schlüssel können verlieren

 

7. Aufbewahrung von Waffen und Munition (D)

waffenschrank

* hat der Waffenschrank ein Gewicht von über 200 kg, können bis zu 10 Kurzwaffen gelagert werden.
** Empfohlene Versicherungssummen im privaten Bereich in Deutschland ohne VdS-anerkannte Einbruchmeldeanlage. ECB-S-zertifi zierte Sicherheits- und Wertschutzschränke mit einem Gewicht von <1.000 kg müssen gemäß der Montageanleitung des Herstellers am Aufstellungsort verankert werden. Hinweis: Einheitsblatt VDMA 24 992 (Ausgabe Mai 1995) als Bauvorschrift für die Herstellererklärung wurde zum 31. Dezember 2003 ersatzlos zurückgezogen!

(1) Wer Waffen oder Munition besitzt, hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen. Schusswaffen dürfen nur getrennt von Munition aufbewahrt werden, sofern nicht die Aufbewahrung in einem Sicherheitsbehältnis erfolgt, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 (Stand Mai 1997) 1) oder einer Norm mit gleichem Schutzniveau eines anderen Mitgliedstaates des Übereinkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Mitgliedstaat) entspricht.
(2) Schusswaffen, deren Erwerb nicht von der Erlaubnispfl icht freigestellt ist, und verbotene Waffen sind mindestens in einem der Norm DIN/ EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 (Stand Mai 1997) entsprechenden oder gleichwertigen Behältnis aufzubewahren; als gleichwertig gilt insbesondere ein Behältnis der Sicherheitsstufe B nach VDMA 2) 3) 24992 (Stand Mai 1995). Für bis zu zehn Langwaffen gilt die sichere Aufbewahrung auch in einem Behältnis als gewährleistet, das der Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 (Stand Mai 1995) oder einer Norm mit gleichem Schutzniveau eines anderen EWR-Mitgliedstaates entspricht. Vergleichbar gesicherte Räume sind als gleichwertig anzusehen.
(3) Wer erlaubnispfl ichtige Schusswaffen, Munition oder verbotene Waffen besitzt oder die Erteilung einer Erlaubnis zum Besitz beantragt hat, hat der zuständigen Behörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen nachzuweisen. Besitzer von erlaubnispfl ichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen haben außerdem der Behörde zur Überprüfung der Pfl ichten aus den Absätzen 1 und 2 Zutritt zu den Räumen zu gestatten, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden. Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.
(4) Entspricht die bisherige Aufbewahrung von Waffen oder Munition, deren Erwerb und Besitz ihrer Art nach der Erlaubnis bedarf, nicht den in diesem Gesetz oder in einer Rechtsverordnung nach Absatz 5 festgelegten Anforderungen, so hat der Besitzer bis zum 31. August 2003 die ergänzenden Vorkehrungen zur Gewährleistung einer diesen Anforderungen entsprechenden Aufbewahrung vorzunehmen. Dies ist gegenüber der zuständigen Behörde innerhalb der Frist des Satzes 1 anzuzeigen und nachzuweisen.
(5) Das Bundesministerium des Innern wird ermächtigt, nach Anhörung der beteiligten Kreise durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates unter Berücksichtigung des Standes der Technik, der Art und Zahl der Waffen, der Munition oder der Örtlichkeit von den Anforderungen an die Aufbewahrung abzusehen oder zusätzliche Anforderungen an die Aufbewahrung oder die Sicherung der Waffe festzulegen. Dabei können 1. Anforderungen an technische Sicherungssysteme zur Verhinderung einer unberechtigten Wegnahme oder Nutzung von Schusswaffen, 2. die Nachrüstung oder der Austausch vorhandener Sicherungssysteme, 3. die Ausstattung der Schusswaffe mit mechanischen, elektronischen oder biometrischen Sicherungssystemen festgelegt werden.
(6) Ist im Einzelfall, insbesondere wegen der Art und Zahl der aufzubewahrenden Waffen oder Munition oder wegen des Ortes der Aufbewahrung, ein höherer Sicherheitsstandard erforderlich, hat die zuständige Behörde die notwendigen Ergänzungen anzuordnen und zu deren Umsetzung eine angemessene Frist zu setzen.

Einbruchschutz erklärt

Bei Tresoren ohne Sicherheitsklassen handelt es sich zumeist um doppelwandige Schränke mit 3-5mm Stahlblech. Sicherheitsschränke S1 und S2 nach EN 14 450 haben einen niedrigeren Sicherheitswert als Wertschutzschränke des Widerstandsgrades 0 nach EN 1143-1. Freistehende Sicherheitsschränke müssen einen Verankerungstest bestehen.

Prüfnorm und Einbruchschutz nach EN 1143-1

Einbruchsichere Tresore und Tresortüren sind nach der europäischen Norm 1143-1 durch eine Reihe von autorisierten Testzentren in mehreren europäischen Ländern sowie VdS und ECB-S geprüft.

Prüfnorm und Einbruchschutz nach EN 14 450

Neben der Norm EN 1143-1 für Wertschutzschränke existiert seit März 2005 die europäische Norm EN 14 450 zum Einbruchschutz bei Sicherheitsschränken. Diese Norm skaliert den Einbruchschutz bei Sicherheitsschränken, welcher eine bzw. zwei Stufen unterhalb der Widerstandsklasse 0 der EN 1143-1 für Wertschutzschränke liegt. Die Sicherheitsschränke nach EN 14 450 werden in zwei Stufen (S1 und S2) unterteilt. Sie bieten zertifizierten Einbruchschutz und eignen sich besonders zur sicheren Aufbewahrung von alltäglichen Wertgegenständen und den Gebrauch durch Privatpersonen.

Empfohlene Versicherungssummen im privaten Bereich in Deutschland – Sicherheitsschränke EN 14450

Produktbezeichnung Sicherheitsstufe Zertifizierung Ohne EMA* Mit EMA*
Stahlschrank A keine
Stahlschrank B keine
Sicherheitsschrank S1 EN 14450 5.000 € 5.000 €
Sicherheitsschrank S2 EN 14450 20.000 € 20.000 €

*EMA: VDS anerkannte Einbruchmeldanlage

 

Empfohlene Versicherungssummen im privaten und gewerblich/industriellen Bereich in Deutschland – Wertschutzschränke EN 1143-1

 

Produktbezeichnung

 

Widerstandsgrad

 

Zertifizierung

privat / gewerblich ohne EMA* privat / gewerblich mit EMA*
Wertschutzschrank 0 EN 1143-1 40.000 €/ 10.000 € 80.000 € / 20.000 €
Wertschutzschrank I EN 1143-1 65.000 €/ 20.000 € 130.000 €/ 40.000 €
Wertschutzschrank II EN 1143-1 100.000 €/ 50.000 € 200.000 €/ 100.000 €
Wertschutzschrank III EN 1143-1 200.000 €/ 100.000 € 400.000 €/ 200.000 €
Wertschutzschrank IV EN 1143-1 400.000 €/ 150.000 € 800.000 €/ 300.000 €
Wertschutzschrank V EN 1143-1 — / 250.000 € — / 500.000 €

*EMA: VDS anerkannte Einbruchmeldanlage

Enbruch Zertifizierung nach EN 1143-1

Einbruchsichere Tresore und Tresortüren sind nach der Europäischen Norm 1143-1 geprüft durch eine Reihe von autorisierten Testzentren in mehreren europäischen Ländern sowie VdS und ECB-S

Safe

Einbruchhemmung nach EN 14 450

Neben der Norm BS EN 1143-1 ist die europäische Norm seit März 2005 und 14 450 Lichteinbruchhemmendes Schränke und / oder Safes. Diese Norm soll einbruchhemmender Schränke unterhalb der Widerstandsklasse 0 der NEN-EN 1143-1 skalieren. Dazu gehören auch gemeinsame Arten von einbruchhemmendes Schränke, die für den täglichen Wert besonders geeignet sind, Speicherung und Nutzung durch Einzelpersonen. Sie sind unterteilt in zwei Sicherheitsstufen mit jeweils eigenem Deckungs Hinweis auf eine klare Unterscheidung.

Brandschutz erklärt

Produktbezeichnung Güteklasse Zertifizierung max. Temp.
Leichter Brandschutzschrank LFS 30 P EN 15659 170°C
LFS 60 P EN 15659 170°C
Datensicherungsschrank S 60 P EN 1047-1 170°C
S 120 P EN 1047-1 170°C
S 60 D EN 1047-1 70°C
S 120 D EN 1047-1 70°C
S 60 DIS EN 1047-1 50°C
S 120 DIS EN 1047-1 50°C

Hinweis:
Leichte Brandschutzschränke werden nur einer Feuerwiderstandsprüfung (ohne Abkühlkurve) unterworfen.

LFS – Leichter Brandschutzschrank nach EN 15659
S – Datensicherungsschrank nach EN 1047-1
30 – 30 Minuten Beflammungszeit
60 – 60 Minuten Beflammungszeit
120 – 120 Minuten Beflammungszeit
P – geeignet für hitzeempfindliche Papierdokumente mit Belastungsgrenzwerten bis 170°C
D – geeignet für hitze- und feuchtigkeitsempfindliche Datenträger mit Belastungsgrenzwerten DIS – geeignet für hitze- und feuchtigkeitsempfindliche Datenträger (z.B. Disketten)

Die ECB•S-Zertifizierungsmarke definiert eindeutig das Leistungsspektrum des Produkts:
ECBS